Suum Cuique Mainz 1995 e.V.

DAS IST SHOOTO!

Der Name Shooto (Ateji aus jap. Shūto für ‘Kämpfen lernen’ und engl  ‘shoot’) ist eigentlich der Eigenname einer Vale Tudo-Veranstaltungsserie  und Organisation, wird aber heute in Japan als eigenständiger Mixed  Martial Arts-Kampfsort begriffen.  Die Shooto Organisation wurde 1984 von dem bekannten Wrestling-Star  Satoru Sayama, genannt die “Tiger-Maske” ins Leben gerufen. Seit 1986  werden unter dem Markennamen Shooto regelmäßig MMA-Turniere nach  einem speziellen Regelwerk abgehalten. Dabei wird in Anfänger  (Amateure), Fortgeschrittene (Semi-Professionals) und Profis (Professionals)  unterschieden.  Besonders verletzungsgefährliche Angriffe, wie beispielsweise Tritte und  Knie zum Kopf eines am Boden liegenden Gegners, Kopfnüsse  (Headbutts), das Angreifen der Augen und/oder der Genitalien, das  Beißen und Reißen an den Ohren oder der Nase verboten. Ansonsten sind  beim Shooto alle Schlag- und Tritttechniken, sowie der Einsatz von  Kniestößen, das Würgen und Hebeln des Gegners ist erlaubt.  Charakteristisch für MMA- bzw. Shooto Kämpfe ist, dass sich der Kampf  sowohl im Stehen, als auch auf dem Boden abspielt. Anders als bei vielen  anderen Vale Tudo Veranstaltungen – gibt es beim Shooto neben der  Möglichkeit, den Kampf zu gewinnen indem man dem Gegner durch  Hebel- oder Würgetechniken zur Aufgabe zwingt oder ihn per K.O.  kampfunfähig zu machen – auch die Möglichkeit per Punktentscheidung  zu gewinnen. Oft werden Kämpfe auch für unentschieden erklärt.  Seit Ende der 90er Jahre gibt es auch verschiedene Frauen MMA-  Veranstaltungen, auf denen die Kämpferinnen nach dem Shooto-  Regelwerk gegeneinander kämpfen.  Seit März 2010 ist die Shooto Organisation nun auch in der Bundesrepublik  durch Peter Angerer vertreten. Als offizieller Repräsentant von Shooto wird  er durch eine freie und ehrenamtliche Kommission und die 2012  gegründete Vereinigung in seiner Arbeit unterstützt.  Quelle: Shooto Germany
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